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Reisebericht

Club Treffen 2007 der "Vrienden van de Estafette"

Huizen 21.- 23. September 2007 (von Werni)

Am Donnerstag um 15 Uhr fuhren Albert und ich in Dachsen ab. Rund 780 km Reiseweg nach Huizen (Vorort von Amsterdam) standen vor meiner Estafette. Mit dem nötigsten Proviant, Liegematten, Campingstühle, Zelt, Wasserkanister und Benzinkanister rauschten wir auf den deutschen Autobahnen in die Nacht hinein. Rolf war schon einen Tag früher abgefahren, er besuchte noch einen Arbeitskollegen bei Gummersbach. Wir ratterten in der Nacht bis morgens ca. 2.Uhr bis über die Grenze nach Holland, Albert döste auf dem „bequemen“ Beifahrersitz. Die Estafette und ich waren froh um die Nachtpause, die Matten hinten ausgelegt, ein kleines Feierabend-Bier, dann schliefen wir ein. Nach dem Frühstück auf einer Raststätte lagen die letzten 150 km vor uns. Huizen war schnell gefunden, am Strassenrand winkten schon 2 Holländer, erklärten uns den Weg zum Camping de Woensberg ,wo das Treffen stattfand.




Der Campingplatz war noch ziemlich leer , Rolf’s Camping-Estafette hing schon an der Steckdose, das Etappenziel war geschafft. Wir wurden von den Holländern herzlich empfangen, ich war ja schon bereits zum dritten mal an ihrem Herbsttreffen, kannte praktisch die meisten. Da die Holländer am Freitag im Zelt auf dem Camping ihre GV hatten, organisierten wir den Tag nach unserem Programm. Rolf bekochte uns, für Wein und Bier war gesorgt, nach der GV sassen wir ums Feuer, diskutierten über Estafettes und Modifikationen , über Motoren und Getriebe, über Estafette Clubs, aber auch über Gott und die Welt. Nach Mitternacht kehrte allmählich Ruhe ein, die Estafettes funkelten stolz in der Nacht, ob sie auch einander Geschichten erzählten? Am Samstag traf man sich wieder zum Frühstück, Kaffee wurde spendiert. Nun wurde das Tagesprogramm verkündet, zuerst stand eine Malsession auf dem Programm, ausgerüstet mit kleiner Leinwand, Pinsel und Farbe fühlten sich alle wie kleine „van Gogh’s“.





Danach fand eine Rally durch das schmucke Huizen und Umgebung statt, es galt nicht mehr als 18 km zu fahren und die Fragen bei verschiedenen Punkten richtig zu beantworten. Da wir natürlich, bei den Fragen wie beim Weg, überfordert waren, hängten wir uns an die Holländer, versuchten bei ihren Gesprächen die richtigen Antworten zu erhaschen. Am Abend fand eine grosse Grill-Party statt, die trinkfesten Holländer und wir feierten bis zum........ Am Sonntag Morgen trudelten alle allmählich zum Frühstück ein, es fand die Prämierung der Kunstwerke sowie der Rally statt. Rolf’s Bild wurde zum drittbesten gekürt, Albert und ich belegten den ausgezeichneten sechsten Rang in der Rally . Nach der Preisverleihung gab’s Torten und Kaffee, einige Team’s spielten noch Betangue bis zum Mittag. Dann war Zeit sich zu verabschieden, ein prächtiges Wochenende mit viel Sonnenschein und guter Stimmung ging dem Ende entgegen.




Ca. 38 Estafettes waren an diesem Wochenende nach Huizen gekommen, ein Hupen zum Abschied, der Camping leerte sich. Wir machten uns mit unseren zwei Fahrzeugen auch auf den Heimweg, wir wählten eine Route über Luxenburg und Frankreich. Beim ersten Halt hatte Rolf’s Batterie den Geist aufgegeben, Ursache - Lichtmaschine defekt. Nach dem Überbrücken fuhren wir bis es Nacht wurde weiter. Rolf hatte kein Licht mehr an seinem Fahrzeug. Nach dem Nachtessen tauschten wir die Batterien, so konnte Rolf mit Licht weiterfahren. Um etwa 2 Uhr übernachteten wir abseits der Strasse in unseren Fahrzeugen. Der Nächste Tag führte uns durch die Vogesen, die Estafettes erklommen die Pässe spielend. Unsere Stimmung trübte sich, als wir zufällig das KZ Strutthof ansteuerten und wir einen Halt einlegten. Nach kurvenreicher Fahrt standen wir bald bei Basel am Zoll, und gleich danach im Stau. Am Abend erreichten wir endlich Dachsen, Rolf übernahm wieder seine Batterie, brachte noch Albert nach Hause und fuhr dann ins Thurgau nach Hause. Es war ein lustiges ,aber auch anstrengendes Wochenende, viel gelacht, weit gefahren (ca. 1780 km), für unsere über 30 jährigen Fahrzeuge doch eine kleine Belastung, die sie aber gut verkraftet haben. Schön gibt es noch ein paar von diesen urtümlichen „Klapperkisten“ - es hat Spass gemacht!







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